Peru – Vulkane, Wüsten und grenzenlose Horizonte

Die nächste Abenteuertour startet! Destination: Peru! Nach unserem 16-stündigen Flug zur Hauptstadt Lima fahren wir auf der Panamericana Richtung Süden. In Paracas hoffen wir auf riesige Vogelkolonien, Seelöwen und Humboldtpinguine zu treffen. Anschließend geht es auf dem Landweg weiter nach Ica in die Dünenlandschaft der Oase Huacachina. Mal prüfen, ob die persönliche Fitness zum Sandboarding noch ausreichend ist. In Nazca werfen wir einen Blick auf mysteriöse Wüstenbilder: den Linien von Nazca. Waren diese einst Botschaften für Besucher aus dem Weltraum? Danach fahren wir hinauf in die Berge nach Arequipa (2.350 m). Kloster, Kirchen und Alpakasteak vom heißen Stein stehen auf der Agenda. Auf dem Weg zum Cloca-Canyon (vorbei an Lamas, […] weiterlesen ...

Arm und reich, farbig und grau, gelassen und angespannt: kaum eine Stadt hat mehr Kontraste zu bieten. „Buenos tardes“ und „hola“ aus Lima, der Hauptstadt Perus! Geschätzte 10 Mio. Einwohner leben hier in einfachen Lehmziegelhütten und Eigentumswohnungen mit auffallend klotziger Architektur. Ein wenig New York, ein bisschen Miami und ganz viel Mexiko. Alles das macht diese Metropole mit ihrer bemerkenswert kulturellen Vielfalt aus. Für uns bedeutete das heute die ungewollt aktive Teilnahme an Demonstrationen zur Verbesserung der lokalen Lebensumstände am Plaza de Armas und das Kriechen in mit 70.000 Gräber gefüllten Katakomben unter dem Monasterio de San Francisco. So viele Knochen steigern den  Appetit! […] weiterlesen ...

Unter dem Motto stand unser heutiger Bootsausflug zur Islas Ballestras, die im Volksmund auch „Klein Galapagos“ genannt wird. Zahlreiche Vogelarten (Pelikane, Perutölpel, Kormorane) sowie Humboldtpinguine und prollige Seelöwen treffen sich hier in Scharen zum täglichen Sonnenb(r)a(n)d. Auf der Überfahrt passiert man den berühmten Geoglyphen „El Candelabro“. Dieser gigantische Dreizack erinnert an die berühmten Nazca-Linien und wurde einst in die hohen Sandhügel gekratzt. Welcher Ureinwohner hier einem sichtbaren Anflug von Größenwahn unterlegen war, ist allerdings nicht bekannt. Wer die ultimative körperliche Herausforderung sucht, brettert wie wir auf dem Sandboard die Dünen in der kleinen Wüstenoase von Huacachina hinunter. Dabei muss man mehrmals kiloweise den Sand aus den Schuhen kippen. – Idealerweise in Windrichtung! […] weiterlesen ...

Das nächste Etappenziel führt uns in die 500 km2 große, trockene und steinige Ebene der Pampa Colorada. Als die Nazca 900 v. Chr. damit  begannen, ihre monotone Wüstenheimat als gigantische Künstlerleinwand zu missbrauchen, ahnten sie nicht, welche Faszination sie später unter den Archäologen damit auslösen würden. Unzählige Theorien wurden seitdem über die als Nazca-Linien berühmt gewordenen Geo- und Bioglyphen aufgestellt. Waren es Ufo-Landebahnen für Besucher aus dem Weltraum oder stellten sie ein frühes Kalendersystem für die Landwirtschaft dar? Eine Frage, die selbst die deutsche Mathematikerin Maria Reichelt nicht zufriedenstellend beantworten konnte, obwohl sie ihr ganzes Leben für die Erforschung der Linien gewidmet hat. Ein kleines, aber sehenswertes […] weiterlesen ...

Wir haben die Pazifikküste hinter uns gelassen und sind jetzt im Andengebirge. Zur besseren Akklimatisierung an die Höhenlage, legten wir zuvor aber noch einen kurzen Zwischenstop in Arequipa, der zweitgrößten Stadt Perus ein. Die unter dem Spitznamen „weiße Stadt“ bekannte Metropole, ermöglichte uns einen ersten Blick auf die aktiven, schneebedeckten Vulkane. Einige von uns zog es in die zahlreichen Restaurants und Bars (hier wird zartes Alpaka-Steak auf echtem Vulkanstein serviert), der Rest verlief sich gelangweilt in den versteckten Gängen des Monasterio de Santa Catalina (ein Nonnenkloster mit 20.000 m2 Grundfläche – Amen!). Arequipa ist die letzte Möglichkeit, sich vor dem Besuch des Canyonland ausreichend mit Coca-Produkten einzudecken. […] weiterlesen ...

Die vergangenen zwei Tage waren dem bekanntesten See Südamerikas gewidmet: dem Titicaca-See. Von Puno aus fuhren wir mit dem Boot zu den vorgelagerten, aus Totora-Schilf angelegten Uros-Inseln, auf denen heute noch Menschen in einfachsten Verhältnissen leben. Trotzdem hat auch hier der Tourismus bereits Einzug gehalten. Handgearbeitete, wunderschöne Decken und Mützen laden zum „Power-Shopping“ ein. Wer nichts für handwerkliche Kunst übrig hat, kann sich ersatzweise ein offizielles „Titicacasee-Siegel“ für 1,- Sol in den Reisepass stempeln lassen, oder eine kurze  „Hafenrundfahrt“ in einem der Schilfboote entlang der Inselplattformen machen. Anschließend ging es weiter zur Isla Ticonata. Die Inselbewohner, komplett in traditionellen Trachten gekleidet, erwarteten uns […] weiterlesen ...

Unser nächstes Etappenziel: Pisac, ein Ort im „heiligen Urubamba-Tal“ mit erhabenen Inka-Zitadellen, reizvollen Andendörfern und den mit Abstand größtem Kunsthandwerkermarkt in der Region. Ein idealer Ausgangspunkt für eine mehrstündige Trekking-Tour zu den alten Inka-Ruinen. Begleitet von viel Sonne und kurzen Regenschauern wagten wir den Aufstieg über den steilen, 4 km langen Wanderpfad. Unterwegs trafen wir auf kleine Tunnel, massive Steintore und Terrassen, die in großen Bögen um die Südflanke des Berges verlaufen. Trekking steigert den Appetit! Also eine perfekte Gelegenheit, um von den in großen Lehmöfen gebackenen „empanadas“ zu kosten. Am darauf folgenden Tag fuhren wir mit der Schmalspurbahn nach Aguas Calientes. Ein Erlebnis der Extraklasse! […] weiterlesen ...

Vor unserem Rückflug machten wir noch einen zweitägigen Halt in Cusco, der ältesten durchgängig bewohnten Stadt Südamerikas. Die archäologische Vergangenheit Perus ist hier allgegenwärtig. Wir besuchten das „Museo Inka“, das eine umfangreiche Sammlung von Metall- und Goldarbeiten, Tonscherben und deformierten Schädeln beherbergt. Außerdem riskierten wir einen Blick in die von Holzwürmer befallenen Kirchen und Kathedralen, die viele koloniale Kunstwerke besitzen. Eines der berühmtesten Gemälde ist „Das letzte Abendmahl“ des Quechua-Künstlers Marcos Zapata. Zu sehen ist darauf ein saftig gebratenes Meerschweinchen mit traurig in die Luft gestreckten Füßchen – eine Interpretation auf peruanischer Art!  Trotz der unschätzbaren Reichtümer und Tageseinnahmen (25,- Sol pro Person) sind […] weiterlesen ...

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