Mexico – Mystischer Schädelkult im alten Maya-Reich

1924 findet der britische Archäologe Frederik Mitchell-Hedges in der versunkenen Ruinenstadt Lubaantun einen Schädel aus purem Kristall. Es handelte sich dabei um ein Exemplar von insgesamt 13 weltweit verloren gegangener Schädel, von denen eine alte indianische Sage behauptet, dass sie die Hüter der letzten Geheimnisse über die Zukunft unseres Planeten sind. Neue Hinweise auf den Verbleib weiterer Kristallschädel (von denen bereits einige in den letzten Jahrzehnten gefunden wurden) ließen uns nach Mexiko reisen. – Und tatsächlich: Die alten Ruinenstädte Chichén Itzá, Palenque und Teotihuacán offenbaren zahlreiche Hinweise auf die reale Existenz dieser sagenumwobenen Erzählung. Ähnlich wie die Tempel von Angkor, hat der Mythos um die Kristallschädel eine weltweite […] weiterlesen ...

date: 21. oct. 2008, time: 09:00 am, location: mexico city Touchdown in Mexiko City. Unsere Recherchen nach dem Kristallschädel-Mythos startete in der „Universidad Autónoma Metropolitana“. Dort trafen wir die Archäologin Itzel Perez, die uns von jetzt an auf unserer Tour durch Yucatán begleitet hat. Zunächst jedoch, so empfiehlt sie uns, sollten wir einen Regenschirm kaufen. Während der Regenzeit sind die Schauer zwar meist kurz, dafür aber um so intensiver! Gesagt, getan: zehn Minuten später waren wir für umgerechnet rund 20,- Euro stolze Besitzer eines einfachen Knirps, der nie zum Einsatz kommen sollte. – Unser Beitrag zur Förderung der örtlichen Infrastruktur. Kurz darauf ging es zur historischen Drehscheibe der Stadt, […] weiterlesen ...

date: 23. oct. 2008, time: 10:30 am, location: teotihuacán Am darauf folgenden Morgen wurden wir unsanft aus dem Schlaf geschüttelt. Die Wände begannen zu schwingen, das Bett zu schwimmen und der mp3-Player tanzte Rock ’n‘ Roll auf dem Nachttisch. Dann hörten plötzlich die Vibrationen auf. Es wurde wieder still im Hotelzimmer. Ein vorbeifahrender LKW? Ein Presslufthammer von der Baustelle nebenan? Das Glas Tequila vom Vorabend? So viel hatten wir doch gar nicht getrunken … oder etwa doch? Als wir eine gute Stunde später in die Lobby kamen, klaffte gegenüber der Rezeption ein gewaltiger Riss in der Wand. Was zum Teufel war hier geschehen? […] weiterlesen ...

date: 25. oct. 2008, time: 11:40 am, location: puebla Die Suche nach dem Kristallschädel Mythos führte uns in den Bundesstaat Puebla, dessen gleichnamige Hauptstadt in einem zentralmexikanischen Talkessel liegt. Der Begriff „Tal“ ist dabei nur indirekt zutreffend, denn Puebla liegt auf über 2.100 m Höhe und ist sowohl von Vulkanen als auch von Bergen der Sierra Nevada umgeben. Puebla ist eine für Zentralamerika typische Stadt mit bunten Backsteinhäusern, deren Kachelfassaden oft mit floralen und barocken Ornamenten verziert sind. Dadurch, dass die Gebäude überwiegend ein- bis zweistöckig  sind, nehmen sie einen relativ großen Teil der Gesamtfläche Pueblas ein. Ein entscheidender Grund, […] weiterlesen ...

date: 26. oct. 2008, time: 09:30 am, location: oaxaca Die Suche nach weiteren Hinweisen auf den Verbleib der verschollenen Kristallschädel, führte uns weiter durch die Sierra Madre bis nach Oaxaca. Der Ort Oaxaca gilt mit seinen malerischen Gassen, den restaurierten Kolonialbauten und den typischen Flachdachhäusern als Mexicos Vorzeigestadt. Also die ideale Location, um zwischen den farbenfrohen Gebäuden und den prächtigen Barockkirchen zu heiraten. Diese Ansicht teilte auch ein junges Paar aus der benachbarten Ortschaft und zog, begleitet von einer tönenden Blaskapelle, geschätzte zwanzig Runden um den Zócalo (Bezeichnung für den zentralen Platz einer Stadt). Gefolgt vom kompletten Familienanhang und der kostümierten Verwandtschaft hatte das ganze Rämmi-Dämmi-Spektakel eine […] weiterlesen ...

date: 28. oct. 2008, time: 06:30 am, location: oaxaca Der heutige Vormittag war ganz dem „weißen Berg“ gewidmet. Die Ruine Monte Albán, nur knapp eine halbe Autostunde von der Stadt Oaxaca entfernt, war über Jahrtausende hinweg der zentrale Knotenpunkt der zentralamerikanischen Handelskarawanen. Hier wollten wir einen genaueren Blick auf das Zapotekengrab Nr. 7 werfen, in dem Alfonso Caso 1932 einen prachtvoll, mit Jade bestückten Schädel entdeckte. Dieser war Teil eines atemberaubenden Mixtekenschatzes, welcher heute im Museo Regional de Oaxaca ausgestellt ist. Um die damaligen Handelskarawanen mit ihren wertvollen Gütern abzusichern, erbaten die Stammesfürsten von Oaxaca den Schutz der Götter. Als […] weiterlesen ...

date: 29. oct. 2008, time: 11:00 pm, location: San Cristóbal de las Casas Auf dem Weg zur ältesten spanischen Siedlung durchfuhren wir ein von Bergen umgebenes Hochtal. San Cristóbal de las Casas liegt auf rund 2.100 Metern Höhe und wird als die schönste Kolonialstadt Mexikos bezeichnet. Die im Jahre 1528 von Diego de Mazariego gegründete „Indio Hauptstadt“ bildet bis heute das zentrale Handelszentrum benachbarter Dorfbewohner, deren individuelles Identifikationsmerkmal farbenreiche, traditionelle Kleidung ist. Das historische Wahrzeichen der Stadt ist die im 15. Jahrhundert erbaute Kathedrale von San Cristóbal, die im Innern mit zahlreichen Altarbildern und einer sehenswerten Kanzel aufwartet. Kurz vor der […] weiterlesen ...

date: 01. nov. 2008, time: 09:00 am, location: uxmal/ chichén itzá Am darauf folgenden Tag fuhren wir bis zum späten Nachmittag die Küste entlang. Unser heutiges Tagesziel war die wohl bedeutendste Maya-Stätte überhaupt: Uxmal. Grob übersetzt bedeutet der Name Uxmal „dreimal erbaut“ und beschreibt damit die in der Vergangenheit mehrfach überbaute Pyramide im Eingangsbereich der Anlage. Allerdings haben wissenschaftliche Untersuchungen zwischenzeitlich ergeben, dass die Pyramide fünf Überbauungen erhalten hat. Da hatte wohl jemand nicht richtig mitgezählt. Die Ruine von Uxmal ist so gigantisch, dass eine ausführliche Beschreibung unseren webspace sprengen würde. Abgesehen davon, haben wir dort keinerlei weiterführende Hinweise auf den […] weiterlesen ...

date: 02. nov. 2008, time: 10:30 am, location: chichén itzá / tulum Eigentlich hatten wir uns keine weiteren Erkenntnisse auf den Kristallschädel-Mythos in Chichén Itzá versprochen, bis uns Itzel vorschlug, die Sache mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Wir sollten ihrer Meinung nach weniger an der Oberfläche kratzen, sondern mehr in die Tiefe gehen. Das ihre Aussage sprichwörtlich zu nehmen war, wurde uns erst klar, als uns Itzel zu dem im Norden der Pyramide liegenden „Cenote Sagrado“ führte. Cenote Sagrado bedeutet übersetzt „heiliger Brunnen“. Die ehemals überdachte Zisterne war einst ein zentraler Opferplatz der Maya und wurde erstmals in den 60er […] weiterlesen ...

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